Tierkommunikation

Mehrere Jahre lang traute ich mich oft nicht, es laut auszusprechen, da man mit dieser Äußerung so manch unschöne Reaktion auslöst. Und ganz ehrlich… vor nicht allzu langer Zeit hätte ich eine solche Aussage auch nur belächelt. Mittlerweile spricht es sich aber immer mehr rum und die letzte Zeit hat bewiesen, dass ich mich nicht dafür schämen muss etwas gelernt zu haben, das anderen helfen kann.

10256181_626649047410493_3055055485176713835_o2006 erlernte ich die Tierkommunikation in einem Seminar. Ich war enorm skeptisch und nahm nur teil, weil ich einen „Sonderpreis“ bekam. 😉 Ich setzte mich vollkommen erwartungslos in diesen Raum zu unserer Lehrerin Nadja Grotehenn und verließ ihn wieder als anderer Mensch. Das, was ich an diesem Wochenende erfahren habe, hat bis heute so unglaublich viel in mir und um mich geändert, dass ich nicht ich sein würde, wenn ich nicht auch dazu stehen würde. Also nun für alle lesbar: Ja, es ist möglich mit Tieren auf einer Art telepathischer Ebene zu kommunizieren. 🙂 Was man empfängt ist abhängig von Sender und Empfänger – es können Bilder sein, oder Gerüche, komplexe Gedanken und vieles mehr. Es gibt verschiedene Ebenen auf denen man „sprechen“ kann und jeder, der diese absolut atemberaubende Veranlagung (die übrigens JEDER in sich trägt) ausreizt, kommt unterschiedlich weit. Manche brauchen auch noch nach Jahren eine Art Entspannungsritual, allein in den vier Wänden ohne Ablenkung, empfangen hervorragende Bilder, aber nie Gedanken auf Seelenebene. Andere wiederum sind in der Lage binnen Sekunden ins Gespräch zu kommen und hören viele Gedanken, aber sehen nichts. Es gibt sehr viele Variationen und für meine Variation bin ich mehr als dankbar.

Nach diesem Seminar-Wochenende musste ich das alles erstmal gedanklich ordnen, da mein Weltbild ordentlich zerrütet war. Es dauerte etwas länger, bis ich alleine damit fortfuhr. Nadja stand mir jahrelang zur Seite und beantwortete alle meine Fragen sehr geduldig. Ich übte und übte – war manchmal hochauf beglückt und dann wieder total frustriert – die Faszination blieb immer. Mittlerweile ist die Tierkommunikation ein fester Bestandteil meines Alltags und mir äußerst wichtig geworden. An manchen Tagen ersetzen mir diese Gespräche sogar Unterhaltungen mit „meinesgleichen“ und ich muss aufpassen, dass ich mich nicht isoliere. Auch wenn ich ab und an ausgewählte Aufträge annehme, werde ich die Tierkommunikation nicht beruflich vertiefen – denn viele Gespräche mit Tieren und Tierhaltern sind unglaublich persönlich und gehen mir sehr nah. Ich kenne mehrere Personen, die mit der TK angefangen haben und sie dann wieder abgebrochen haben, weil ihnen so manches „Gehörte“ zu nah ging. Das ist auch verständlich. Man muss sich nur mal vorstellen, man besucht regelmäßig Agi-Turniere, befindet sich gerade in einer Phase, in der man „seinen Kanal“ nicht selbständig öffnen und schließen kann und dann hört man stundenlang wie schlecht es mehreren Tieren dort geht, weil sie der Ehrgeiz ihrer Menschen regelrecht krank macht. Möchte man das hören? Diese Frage ist nicht sehr leicht zu beantworten – ähnlich der Frage, ob Schlachthäuser gläserne Wände haben sollten. 😉

Für mich habe ich diese Frage vor Jahren sehr eindeutig mit Ja beantwortet und es nie bereut. Aber man sollte wissen, worauf man sich eventuell (je nach Empfänglichkeit) einlässt. Die schönen Erlebnisse – gerade auch mit Roan – überwiegen für mich. Die Tierkommunikation hat auch noch andere Türen für mich geöffnet, die ich ohne sie nie durchschritten wäre, die mein Leben aber sehr bereichern.

Reiki

Nadja war es auch, die mir den Weg zum Reiki ebnete. Bei der Tierkommunikation nimmt man immer auch etwas von den Problemen der Tiere in sich auf und viele Gespräche können unglaublich ermüdend sein. Früher habe ich nach jedem Gespräch sofort schlafen müssen.

Um mich selbst zu stärken, empfahl mir Nadja eine Reiki-Lehrerin. Und so machte ich am 28./29. Juni 2014 meinen ersten Reiki-Grad bei Michaela Engel. Was dadurch passiert ist, lässt sich nur schwer in Worte fassen.

10658988_714235941985136_5991608557682289500_oDer erste Reiki-Grad reinigt und öffnet feinstoffliche Kanäle und sorgt so dafür, dass die sogenannte Lebensenergie durch mich strömen kann und ich durch Handauflegen diese Energie auch bei anderen Lebewesen strömen lassen kann, was zu Selbstheilungsprozessen führen kann. Klingt ziemlich merkwürdig, oder? Für mich – mit einer naturwissenschaftlichen Ausbildung – ist so etwas mit dem Verstand auch kaum fassbar. Fakt ist allerdings, dass sich seit meiner Einweihung viele schöne Sachen zugetragen haben. Ich fühle mich seitdem viel stärker, war nur einmal ein wenig krank (trotz Job in der Schule), verliere durch die Tierkommunikation keine Kraft mehr und kann tatsächlich durch Handauflegen einige Beschwerden lindern (was mich oft regelrecht sprachlos macht). Das Ganze steckt noch in den Anfängen, aber über die Phase der ungläubigen Frage „Hat das jetzt irgendwas bei mir geändert?“ bin ich weit hinaus. So weit, dass ich gerne den zweiten Grad machen würde, um so manchem noch effektiver helfen zu können. Momentan übe ich fleißig und probiere aus, was geht und was nicht geht. Eine hundliche Stammpatientin mit chronischen Schmerzen habe ich schon und laut Aussage ihrer Physiotherapeutin bewirken meine Einsätze tatsächlich etwas. 🙂

Seit dem 02. April 2015 habe ich nun auch den 2. Reiki-Grad. Ich bin sehr dankbar für dieses Geschenk und hoffe, damit Gutes tun zu können.