Bei der Dummyarbeit werden vom Hund Attrappen (Dummies) statt vom Jäger angeschossenes oder erschossenes Wildtier apportiert. Ursprünglich als Teil der Jagdausbildung gedacht, formt sich die Dummyarbeit immer weiter zu einer Hundesportart, die für alle Hunde offen ist.

Sie besteht aus de 1499439_574230569319008_340916443_nm Markieren, Freiverlorensuchen und dem Einweisen. 

Bei der Markierung wird das Dummy von einem Helfer geworfen. Der Hund sieht es fliegen und merkt sich, wo es herunterfällt (der Hund “markiert”) um es anschließend auf direktem Weg zu apportieren.

Beim Einweisen weiß der Hund nicht, wo das Dummy liegt und wird durch seinen Menschen mit Hilfe von Stimme, Körpersprache und Pfiffen in die Richtung des Dummys gelotst, um es so zu finden.

Bei der Freiverlorensuche werden mehrere Dummies in einem Suchengebiet versteckt. Der Hund sucht diese selbständig und apportiert sie dann zu seinem Menschen.

Hat man einen English Springer Spaniel, kommt man früher oder später in Kontakt mit dieser Arbeit. Roan apportiert eh schon sehr gut durch das Obediencetraining und ist auch recht gut im Suchen durch die ZOS. Renfield zeigte rassebedingt eine ausgeprägte Bringfre1011578_504237392984993_2125960972_nude.

Ich habe großen Gefallen daran gefunden und 2012 das Starterset an Dummies, Pfeife und Co. gekauft. Im August 2013 richtete der Jagdspaniel Club eine Prüfung aus, an der ich mit Renfield und Roan teilnehmen konnte. Beide bestanden ihre Klasse – wenn auch nicht mit Bestleistungen. 

Das Training macht uns auch weiterhin sehr viel Spaß. Prüfungen werden Roan und ich allerdings wohl nicht mehr besuchen.