Mit Roan kam ich zum Obedience aufgrund meiner Muskelfaserrisse im Agility. Ich hatte Lust etwas Neues zu machen und da bot es sich an, dass es einige Obediencler im Verein gab.obedience

Obedience kommt ursprünglich aus England und wird häufig als „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Die einzelnen Übungen müssen schnell und besonders exakt ausgeführt werden und das Hund-Mensch-Team soll harmonisch miteinander arbeiten. Übungen sind beispielsweise das Testen des Verhaltens gegenüber anderen Hunden, Stehen, Betasten und Gebiss zeigen, Ablage in der Gruppe, Leinenführigkeit und Freifolge, Sitz und Platz (auch aus der Bewegung), in ein abgestecktes Viereck (Box) senden, Apportieren,  Suchen von Gegenständen und vieles mehr.

Roan macht ja wirklich alles mit – und so auch diese Sportart. Mit dem richtigen Motivationsmittel arbeitet er sehr gut mit – Obedience an sich hat aber kaum eine selbstbestätigende Funktion für ihn. Es gibt im Obedience zwei Übungen, an denen er merklich Spaß hat: das Apportieren und die Box. Bei beidem kann er Gas geben und genau das ist sein Ding. Allerdings kann er die Box aus Ermangelung an Training nicht absolut zuverlässig abrufen. 

Eine Prüfung sind wir auch einmal gelaufen – ohne das Ganze wirklich ernst zu nehmen. 😉 Zwischendurch war mein Interesse an dieser Sportart durch Renfield extrem gewachsen und ich konnte viel dazu lernen. 2014 wollten Renfield und ich unser erstes Turnier besuchen – leider kam dann ja alles ganz anders. Dass ich mit Roan irgendwann nochmal ein zweites Turnier besuchen werde, bezweifle ich momentan.

Roans Ergebnisse

Datum Verein, Richter Stufe Punkte Werturteil Nächster Start
14.04.2012 HSC Happy Teams, S. Balke Beginner 225 SG Beginner