Ein geübter Hund kann zwei Sandkörner auf einem 500 Meter langen, 50 Meter breiten und 50 Zentimeter tiefen Sandstrand wiederfinden.

(Anne Lill Kvam, norwegische Nasenarbeitsspezialistin, in ihrem Buch “Spurensuche”, animal learn-Verlag 2005)

Bei der Zielobjektsuche (eingetragene Bild-/Wortmarke der Inhaber Hundezentrum Baumann GmbH) sucht der Hund Gegenstände und verweist diese in der Platz-Position. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Feuerzeug, einen Kugelschreiber, einen Labello oder ähnlich große Gegenstände handeln.

Es gibt vier verschiedene Suchlagen:  freies Gelände, Trümmerfeld, Päckchenstraße und Suchwand. Mit Roan und Renfield arbeite ich hauptsächlich im freien Gelände und im TrümmGI3erfeld. Wie sämtliche Nasenarbeiten ist die ZOS nicht zu unterschätzen und verlangt dem Hund einiges ab. Praktisch für mich ist, dass man die ZOS auch „eben mal zwischendurch“ in der Wohnung betreiben kann. Für meine Hunde war sie immer eine gelungene Abwechslung, wenn ich viel Zeit in meine Uni-Prüfungen investieren musste. Man braucht nicht viele Materialien, kann die ZOS überall durchführen und es lastet die Hunde sehr schnell aus.

Nasenarbeit ist für mich nicht nur eine besonders artgerechte Beschäftigung, sondern unterstützt das konzentrierte Arbeiten eines Hundes ohne ihn hochzupuschen.

Für den HSV Plänterwald gab ich circa ein Jahr lang einer sehr liebenswerten kleinen Truppe Training im ZOS. Wettbewerbe besuchen wir aufgrund der momentan herrschenden Monopolstellung in diesem Bereich nicht.