Hunde wollen gefordert und gefördert werden. Sie wollen arbeiten, um ausgelastet und glücklich zu sein. Dies trifft insbesondere auf die Rassen zu, die für eine bestimmte Arbeit gezüchtet wurden. Jagdhunde brauchen Anerkennung und wollen Herausforderungen meistern. Wer also seinen Jäger nicht jagdlich führt, muss sich meiner Ansicht nach Gedanken darüber machen, wie er seinem Arbeitsdrang gerecht werden kann.

Möglichkeiten gibt es heutzutage viele. Ein MUSS für mich persönlich ist die physiologische Auslastung durch die Nasenarbeit. Daher beschäftige ich meine beiden Fellnasen mit der Ziel-Objekt-Suche und der Dummyarbeit. Mein Lieblingshundesport ist und bleibt jedoch Agility, wobei ich durch meinen ambitionierten Springer immer mehr auf den Obedience-Geschmack komme. Darüber hinaus erfreuen wir uns am Free Shaping mit dem Clicker und seit 2013 am Rally-Obedience.17