j2Der Stress bei der Arbeit nimmt kein Ende (Eltern, die handgreiflich werden; Kollegen die negative Stimmung verbreiten; Kinder, die zu Hause geschlagen werden…) und so freute ich mich sehr auf das Wochenende in Niedersachsen. Donnerstag Nachmittag fuhr ich mit den Hunden Richtung Hundeplatz, doch auf dem Weg dorthin, machte mein eines Vorderrad seeeeehr unschöne Geräusche. Am Platz angekommen, sah das Rad aber ganz normal aus. Mich beschlich eine leichte Panik, dass unsere Wochenendplanung gefährdet sein könnte. Also telefonierte ich hektisch umher und konnte zum Glück sofort zu meinem Automechaniker fahren. Aus dem Agi-Training wurde dann nur leider nix mehr.

r2In der Werkstatt konnte man mir dann umgehend helfen und mein Problem lösen und Minah duldete es ganz ruhig, dass ein fremder Mann im Auto saß. 😀 So konnten Uli, die Hunde und ich dann wie geplant am Freitag Abend Richtung Niedersachsen zu Christina fahren. Nach circa vier Stunden waren wir da und ich war total müde. Die Hunde und Menschen begrüßten sich noch kurz, aßen etwas  und dann gingen wir auch schon alle schlafen. Roan kannte sich dort ja schon aus und untersuchte alle Ritzen und Winkel nach Fressbarem. Minah war natürlich zurückhaltend, aber für ihre Entwicklung sehr entspannt. Mit der lieben Iva verstand sie sich auch gleich super. Nachts kuschelte sich Roan gleich an mich ran und schlief genau wie ich augenblicklich ein, während Minah problemlos auf ihrem Kissen vor dem Bett schlief. Am frühen Morgen wurde ich dann leider von Roan geweckt, der das zuvor gefressene Gras wieder ans Tageslicht befördern musste… Nach Beseitigung des Malheurs, schliefen wir weiter.

e2Morgens frühstückten wir dann lecker und fuhren mit Christina, ihrer Tochter und Iva an die Weser. Dort konnten die Hunde herrlich am Wasser toben. Minah drehte total auf und rannte Runde für Runde und steckte irgendwann auch Roan mit ihrem Wahnsinn an. Iva war die einzige, die auch ins Wasser ging und versuchte Stöcke zu apportieren – nur, dass die ständig untergingen. 😀

g2Von der Weser aus liefen wir dann entlang der schönen, blumigen Wiesen und ich sah erstmalig Schachbrettblumen in der freien Natur. Die Hunde mussten dort angeleint bleiben, denn überall standen Rehe. Es war ein schöner Ausflug – Hundespaß, viel Natur, nur nette Leute und Erholung pur. Genau das hab ich am Wochenende gebraucht.

Wieder zurück bei Christina, ging Uli nochmal schlafen – er hatte einiges nachzuholen und ich vertiefte mich in Garten- und Kochbücher.

h2Später gingen wir dann noch eine Runde spazieren und sahen wieder einige Rehe. Wieder bei Christina angekommen, servierte sie uns ihre obermegaleckere vegane Lasagne. Ich konnte gar nicht genug bekommen! Für die Fleischesser, wie Uli, gab es eine Suppe mit Fleischeinlage. Mit vollen Bäuchen entspannten wir uns den Rest des Abends und während Christina und ich uns noch stundenlang unterhielten, schnarchten Uli und die Hunde wieder vor sich hin. 😉

Am Sonntag Morgen frühstückten wir, gingen mit den Hunden spazieren und Uli und ich machten uns dann auf den Weg zu Silke und Renfield. Je näher wir kamen, desto nervöser wurde ich. Aber ich freute mich schon riesig auf die beiden. Sich immer zu schreiben und Fotos zu schicken ist eine schöne Sache, aber ein persönliches Treffen ist viiiiiieeelll toller. c2Als ich in ihre Straße einbog, wurde mir dann ein klein wenig mulmig – einige Erinnerungen zum ersten Mal, als ich dort lang fuhr, kamen wieder hoch. Silke begrüßte uns ganz herzlich und Sekunden später wurden wir von Renfield über den Haufen gerannt. 😀 Er ist auch mit seinen 5 Jahren noch total bekloppt und dabei ungemein süß. Ich spielte mit ihm im Garten und natürlich machte er gleich sein neues Spieli dabei kaputt. 😉 Es war toll ihn zu sehen und sich mal wieder davon zu überzeugen, wie gut es ihm bei Silke geht.

Später kam noch seine beste Freundin zu Besuch und die beiden spielten ausgelassen zusammen. Silke hatte extra für uns alle drei (!!!) vegane Kuchen gebacken – einer leckerer als der andere. Also eines muss man den niedersächsischen Frauen lassen: Kochen und Backen können sie! 🙂 Wir unterhielten uns über tausend Hundethemen und ich merkte mal wieder, wie sehr Silke und ich uns da ähneln.

b2Wie so häufig an diesem Wochenende schlug ich mir den Bauch voll und meine Konstitution reichte dann nur noch zum Hundeköpfe-Streicheln. 😉 Leider mussten wir uns dann auch irgendwann verabschieden, denn wir mussten noch am gleichen Tag wieder nach Berlin. Schweren Herzens gingen wir wieder zum Auto – aber der nächste Blubb-Geburtstag ist ja schon in einem Jahr. 🙂

Es ist schon komisch, ihn zu sehen. Er ist irgendwie immernoch „mein Baby“, das ich groß zog und er ist mein Freund. Aber er gehört nicht mehr an meine Seite, sondern definitiv an Silkes.

Wieder bei Christina angekommen, begrüßten uns Iva und Roan laustark. Minah und das Bollerchen waren wohl recht brav, als wir weg waren. Minah hat sich zwar nicht anfassen lassen, suchte aber Christinas Nähe und Roan wurde zwischenzeitlich auf ihrem Schoß mit Streicheleinheiten verwöhnt. Ansonsten genossen sie in der Zeit die seltene Sonne im Garten. Leider mussten wir dann auch sofort Richtung Berlin aufbrechen – ich wär ja gern noch zwei oder drei Tage geblieben, aber Uli muss heute wieder arbeiten. Ich hab den Luxus, dass ich mir heute frei nehmen konnte und damit könnte diese Woche mit nur zwei Arbeitstagen meinem momentanen Entspannungsgrad förderlich sein. 😉